Gegrillter Aal im Kawatoyo

Genieße Unagi nach Kabayaki-Art in Narita

von Tom Roseveare   

Während viele Leute den direkten Narita Express zwischen dem Flughafen Narita und dem Zentrum Tokyos nehmen, lohnt es sich, am Bahnhof Narita selbst auszusteigen, um eine der lokalen Spezialitäten im Kawatoyo (川豊) zu probieren.

Auf halbem Weg zwischen der Narita Station und dem Shinshoji Tempel entlang der traditionellen Narita-san Omotesando-Straße gelegen, wird dieses kleine Juwel schnell deine Aufmerksamkeit erregen. Auf der einen Seite wird Aal auf dem Grill gebraten, auf der anderen bereiten die Mitarbeiter eifrig frische Spieße zu. Wenn der süße Kabayaki-Aal-Duft, der die Straße entlang weht, dich nicht fesselt, dann wird es das reine Spektakel der Köche sein, die ihr Handwerk ausüben.

Man braucht nicht viel, um herauszufinden, dass sich hinter der glitzernden Fassade ein bescheidenes Restaurant verbirgt, und man tut gut daran, sich hineinzuwagen. Normalerweise kommen und gehen hier regelmäßig japanische Kunden, was zeigt, dass es im Kawatoyo genauso viel um die Substanz wie um den Stil geht.

Kabayaki-Aal, oder Unagi, ist hier ein erstaunliches Geschmackserlebnis: Er ist nicht nur eine gesunde, nahrhafte Mahlzeit, die für ihre ausdauerfördernden Eigenschaften bekannt ist, sondern bietet auch einen einzugartigen Geschmack durch die knusprige, süße Sojasauce außen und den zarten Aal im Innern. Serviert auf Reis in einer wunderschön lackierten Jubako-Box, bekommt man schnell Lust, noch mehr zu bestellen.

Die Speisekarte bietet verschiedene Varianten von Aal mit und ohne Reis: Tokujyou-Unaju (4.100 ¥) bietet die beste Qualität von Aal auf Reis. Es gibt auch kleinere (Jo-Unaju / 3.500 ¥) und einfachere (Unaju / 2.500 ¥) Versionen. Kimosui (100 ¥), eine traditionelle Suppenbeilage mit Aal-Leber, kann ebenfalls bestellt werden. Du kannst auch nur den Aal selbst bestellen (Kabayaki / 2.300 - 2.900 ¥), doch der Reis (Donburi-Stil) unterstreicht den Geschmack des Kabayaki und gleicht ihn aus.

Eine Sache, die man beachten sollte, ist, dass man am Anfang bezahlen muss, nachdem man gerade die Speisekarte in die Hand genommen hat und versucht, schnell zu entscheiden, was man bestellen möchte. Aber das Personal ist extrem freundlich und einige haben auch grundlegende Englischkenntnisse. Montags hat das Restaurant geschlossen.

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Susann Schuster

Susann Schuster @susann.schuster

Born in Germany, now living in Tokyo together with my husband. I love photography, hiking and running. I am a movie nerd, an art lover and love to be creative.

Original von Tom Roseveare

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