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Akita – Top 10 Sehenswürdigkeiten

Die besten Aktivitäten in der Präfektur Akita

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Die Präfektur Akita liegt im Nordwesten von Tohoku und erstreckt sich entlang der dem Japanischen Meer zugewandten Küste.

Der Name mag Hundeliebhabern vertraut klingen, aber Akita hat viel mehr zu bieten als die Assoziation mit der berühmten Hunderasse. Akita verspricht eine Reihe von Entdeckungen, die Euch begeistern werden.

Von den alten Bräuchen der Namahage-Biester bis hin zur alten Samurai-Stadt Kakunodate ist die Kultur von Akita vielfältig. Für Festival-Fans kann Akita einige wahre Höhepunkte versprechen – seid Zeuge der riesigen Bambusstab-Laternen des Kanto-Festivals im Sommer oder der "Kamakura"-Schnee-Iglus von Yokote während der Wintermonate.

Hier sind die 10 wichtigsten Dinge, die Ihr in Akita unternehmen könnt, in keiner bestimmten Reihenfolge:

1. Kakunodate Samurai-Bezirk

(Foto: Tom Roseveare)

Erkundet die traditionelle Samurai-Architektur im alten Samurai-Bezirk von Kakunodate, wo Ihr langen, breiten Straßen folgt, die von hohen Trauerbäumen gesäumt sind - beliebt während der Kirschblütenzeit.

Ein beliebter Halt ist das Aoyagi Samurai Herrenhaus - das vielleicht am besten Erhaltene in ganz Japan.

Das Anwesen umfasst das Haupthaus, eine Waffenkammer, mehrere Galerien, das Akita-Volkskundemuseum, das Samurai-Werkzeugmuseum und einen wunderschönen Garten, der alles miteinander verbindet.

Neben den gut gepflegten Räumlichkeiten wird eine Reihe von interaktiven Aktivitäten Euren Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Versucht, mit einem Samurai-Schwert umzugehen, einen Helm zu tragen und sogar eine traditionelle Kago-Kutsche aus der Edo-Zeit zu heben.

Auf dem Weg dorthin könnt Ihr auch im Denshokan-Museum vorbeischauen, in dem traditionelles Handwerk ausgestellt ist und Ihr Vorführungen von Handwerksmeistern erleben könnt. Hier könnt Ihr Kaba-zaiku sehen - ein Kunsthandwerk, bei dem die Rinde wilder Kirschbäume verwendet wird, um unverwechselbare Muster zu kreieren, die es nur in dieser Region Japans gibt.

2. Ando Jozo-Brauerei


(Foto: Tom Roseveare)

Diese traditionelle Brauerei im südlichen Teil von Kakunodate stellt seit Hunderten von Jahren Miso und Sojasauce her.

Traditionelle Techniken, die im Laufe der Zeit verfeinert wurden, sowie die Inspiration aus der Hitachi-Region in Ibaraki haben Ando Jozo zu einem regionalen Favoriten gemacht.

Besucher können die historischen Räumlichkeiten besichtigen und auch Miso und Sojasauce probieren.

3. Oga Namahage Museum


(Foto: Tom Roseveare)

Die Namahage sind ein traditionelles Folklore-Symbol für die Oga-Region in Akita. Obwohl sie optisch dämonisch aussehen, gelten sie als Boten der Berggötter.

Beim Namahage-Sendo-Festival im Februar findet eine kagura-ähnliche Aufführung im Shinzan-Schrein statt, während sie zu Neujahr die örtlichen Dörfer besuchen, eine Tradition, die bis heute fortgesetzt wird.

Den Rest des Jahres über ist das Namahage-Museum im Zentrum von Oga der beste Ort, um diesem lokalen Brauch beizuwohnen und alles darüber zu erfahren - und sogar die Kostüme anzuprobieren.

Das benachbarte Oga Mayama Denshokan bietet die Möglichkeit, eine Live-Nachstellung des Neujahrsbrauchs zu erleben. Der Eintritt lohnt sich!

4. Dakigaeri-Schlucht

(Foto: © Akita Tourism Federation)

Die Dakigaeri-Schlucht bietet eine majestätische Landschaft für diejenigen, die diese Region etwas weiter außerhalb von Kakunodate besuchen.

Folgt dem alten Holzfällerpfad durch Tunnel und über Brücken, der sich am Rande der Klippen hoch über einem blau schimmernden Fluss entlangzieht.

Der Herbst ist die belebteste Jahreszeit, aber auch in Monaten mit wärmerem Wetter bieten sich fantastische Ausblicke, ohne dass sich viele Menschen dort aufhalten.

5. Tazawa-See


(Foto: © Akita Tourism Federation)

Der Tazawa-See in Akita ist ein atemberaubendes Beispiel für die natürliche Schönheit des nördlichen Japans. Mit einer reichen Geschichte und einer Vielzahl von Aktivitäten für Touristen, egal ob Ihr gerne wandert, schwimmt, Boot fahrt, esst oder einfach nur einen entspannenden Aufenthalt in einem Gasthaus mit heißen Quellen genießt – der Tazawa-See bietet all das und noch viel mehr.

Der See ist von einer wunderschönen Berglandschaft umgeben, und die Atmosphäre wird Euch helfen zu entspannen, sobald Ihr ankommt.

Tazawa See
田沢湖 5 1 Rezension
  • Lake Tazawa, Akita
  • 24 Stunden geöffnet (Jetzt geöffnet)

6. Nyuto Onsen


(Foto: © Akita Tourism Federation)

Nyuto Onsen im Towada-Hachimantai-Nationalpark steht für Stil und Kultiviertheit. Wunderschön eingebettet in ein friedliches Bergtal, das mit einem großen Buchenwald bedeckt ist, ist Nyuto Onsen ein perfekter Rückzugsort um Abgeschiedenheit und die Flucht aus dem oft erstickenden Tempo des Stadtlebens zu erleben.

Interessanterweise bezieht sich der Name Nyuto Onsen eigentlich auf ein Konglomerat von sieben verschiedenen Kurorten, die sich um denselben Berg herum befinden.

Obwohl sie alle relativ nahe beieinander liegen, müsst Ihr entweder Euer eigenes Transportmittel benutzen oder bereit sein, mehrere Kilometer zu Fuß zu gehen, falls Ihr mehr als einen besuchen möchtet.

7. Akita Festival Zentrum


(Foto: Tom Roseveare)

Das Kanto-Festival in Akita, das jedes Jahr im August stattfindet, ist ein beeindruckendes Spektakel und eines der Besten in Tohoku.

Kanto bezieht sich auf die riesigen Bambusstangen, die mit Bambuslaternen geschmückt sind. Sie werden von Tänzern, die alle möglichen Techniken ausführen, entlang der Umzugsrouten hochgezogen - eine ganz schöne Leistung, wenn man bedenkt, dass die Größten bis zu 50kg wiegen.

Überzeugt Euch selbst im Akita Festival Center, das praktischerweise das ganze Jahr über geöffnet ist. Dort erhaltet Ihr nicht nur eine Fülle von Informationen über Kanto und andere lokale Feste, sondern könnt nach vorheriger Anmeldung auch selbst die Kunst des Kantos unter Anleitung eines ausgebildeten Betreuers ausprobieren.

8. Kubota-Burg


(Foto: Tom Roseveare)

Die im Senshu-Park gelegene Kubota-Burg wurde erbaut, als der Satake-Clan im Jahr 1600 nach der Niederlage in der Schlacht von Sekigahara gezwungen war, nach Norden zu ziehen.

Von der obersten Etage der Burg aus kann man die Innenstadt und das zentrale Geschäftsviertel von Akita überblicken, bis hin zur Oga-Halbinsel und dem dahinter liegenden Meer.

Das Burggelände bietet das ganze Jahr über eine großartige Kulisse, besonders während der Kirschblüte im Frühling. Im Sommer dominieren Lotusblumen den umgebenden Burggraben.

9. Akita-Hundemuseum


Erfahrt mehr über den Akita-Hund anhand der Fotos, Informationen und Ausstellungsstücke im Akita-Hundemuseum.

Das Museum wurde von der Akita Dog Preservation Society gegründet, die es sich zum Ziel gemacht hat, den reinen Vollbluthund Akita inmitten der weit verbreiteten Kreuzzuchten zu erhalten.

Der Akita-Hund gilt als japanisches Nationalheiligtum, und das Museum wurde zum 50-jährigen Bestehen der Akita Dog Preservation Society errichtet.

Einer der berühmtesten Akita-Hunde ist vielleicht Hachiko, dessen Gedenkstatue in der Nähe der Shibuya-Kreuzung in Tokio immer wieder Menschenmassen anzieht.

10. Akitas Gourmet-Höhepunkte


Bei einer Reise in die Präfektur Akita geht es nicht nur um Sightseeing, denn die Region ist Heimat vieler lokaler Gerichte, die in ganz Japan bekannt sind.

Kiritanpo sind Spieße aus zerstoßenem Reis, die hervorragend zu Miso passen und oft in einem Hotpot serviert werden, zusammen mit Maitake-Pilzen und Hinai-Hühnchen. Diese Hühnerrasse stammt aus Akita und schmeckt in einer Vielzahl von Gerichten, darunter auch Yakitori.

Inaniwa Udon ist eine dünne und zähe Variante der bekannten Nudeln und gilt als eine der Top 3 Udon-Marken in ganz Japan.

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